100-Euro-Münze: Die Magie des Goldes entdecken
1-Euro-Münzen und 100-Euro-Scheine kennen wir alle. Doch
gibt es wirklich eine 100-Euro-Münze aus Österreich? Die gibt es tatsächlich,
doch sie ist kein gewöhnliches Zahlungsmittel: Diese 100-Euro-Münzen werden aus
Gold geschmiedet – und sind damit natürlich viel mehr als 100 Euro wert. Neben dem bekannten Wiener Philharmoniker gibt es auch eine
Serie aus 100-Euro-Münzen, die sich auf die Spuren der „Magie des Goldes“
begeben.
Der Wiener Philharmoniker als 100-Euro-Münze
Der Wiener Philharmoniker der Münze Österreich ist weltweit bekannt und beliebt als Anlagemünze. Dabei ist die größte der Wiener-Philharmoniker-Münzen tatsächlich eine 100-Euro-Münze. Mit einem Feingewicht von einer Unze und einem Goldgehalt von 99,99 Prozent ist diese Münze perfekt für Anleger.
Als Anlage ist diese 100-Euro-Münze für viele genau richtig. Doch sowohl Sammler als auch Anleger sollten auch die „Magie des Goldes“-Münzserie kennenlernen. Denn diese Goldmünzen wiegen zwar nur die Hälfte, haben aber mindestens genauso viel Bedeutung.
Die Magie des Goldes als 100-Euro-Münze
Gold ist seit Jahrtausenden ein wichtiger Bestandteil der Menschheitsgeschichte. Als natürliches Edelmetall, das nicht künstlich hergestellt werden kann, wurde es schon früh als wertvolles Gut geschätzt. Sogar so sehr, dass Gold in verschiedenen Hochkulturen eine entscheidende Rolle spielte.
Lange war Gold den Königen und Gottheiten vorbehalten. Heute ist es für jeden Privatanleger zugänglich. Doch das schmälert nicht die Bedeutung des Goldes. Die 100-Euro-Münzen der Serie „Magie des Goldes“ begeben sich auf die goldenen Spuren, die das Edelmetall seit Jahrtausenden hinterlässt: in Mesopotamien, bei den Pharaonen, Inka und Skythen sowie in Indien und China.
100-Euro-Münze aus Gold – perfekt als Anlage und für Sammler
Bevor Sie die „Magie des Goldes“-Münzen genauer kennenlernen, sollten Sie deren Wert für Anleger und Sammler verstehen. Denn neben der historischen Bedeutung sind diese Goldmünzen auch eine gute Wahl für Ihre finanzielle Zukunft. Das hat unter anderem folgende Gründe:
Es ist also kein Wunder, dass diese 100-Euro-Münzen so beliebt sind – vielleicht ist es wirklich eine Frage der „Magie des Goldes“. Sie können die Goldmünzen in unserem Gold-Shop sofort entdecken und bestellen. Oder Sie lassen sich noch etwas mehr auf die Geschichte des Goldes ein.
Magie des Goldes: Die 100-Euro-Münzserie kennenlernen
Werfen wir also einen genaueren Blick auf die 100-Euro-Münzen. So erfahren wir auch, was sie uns über die „Magie des Goldes“ in den Hochkulturen verraten.
Das Gold Mesopotamiens
Die erste Münze der Serie ist „Das Gold Mesopotamiens“. Sie wurde 2019 herausgegeben und zeigt ein Bild des Königs Nebukadnezars II. sowie einen geflügelten Löwen und das Wort „Gold“ in Keilschrift. Auf der Rückseite sind ein goldener Stierkopf sowie mesopotamische Ornamente zu finden.
Mesopotamien wird auch als Zweistromland bezeichnet, weil Euphrat und Tigris durch das Gebiet fließen. Heute befindet sich dort größtenteils der Irak, aber auch Teile von Syrien, dem Iran und der Türkei sind im ehemaligen Mesopotamien zu finden.
Die mesopotamische Hochkultur gilt als eine der ersten Hochkulturen der Menschheit. Etwa ab dem 4. Jahrtausend vor Christus war die „Wiege der Zivilisation“ in Mesopotamien angesiedelt. Gold galt schon zu dieser Zeit als wertvoll. Sogar so wertvoll, dass es den Mächtigen und Göttern vorbehalten war. Diese Geschichte des Goldes ehrt die erste Münze der Serie.
Das Gold der Pharaonen
2020 wurde die zweite Münze der Serie herausgegeben: „Das Gold der Pharaonen“. Sie ist mit ägyptischen Motiven geprägt. Eine Seite zeigt den Pharao Echnaton, der in kniender Haltung dem Sonnengott Aton huldigt. Auch die Hieroglyphe für das Wort „Gold“ ist auf dieser Seite zu finden. Die zweite Seite ziert die weltweit bekannte Totenmaske Tutanchamuns.
Im alten Ägypten wurde Gold als „Fleisch der Götter“ bezeichnet und galt als „sonnengleich“. So wurde Gold in der Mythologie zur Brücke zwischen der Welt der Menschen und der Götter. Die Pharaonen Echnaton und Tutanchamun herrschten im 14. Jahrhundert vor Christus – ihre Geschichte, die eng mit der des Goldes verknüpft ist, wird mit der Münze „Das Gold der Pharaonen“ wiedergegeben.
Als Herrscher über Ägypten bestimmte Pharao Echnaton den Sonnengott Aton zur Quelle allen Lebens. Außerdem ernannte er sich und seine Frau Nofretete als Repräsentanten dieser Gottheit. Sein Erbe Tutanchamun bestieg schon als Kind den Thron als Pharao. Er wurde nur 20 Jahre alt und mit der weltberühmtem Totenmaske aus reinem Gold begraben.
Der Goldschatz der Inka
Die dritte Münze der Serie begibt sich 2021 in das südamerikanische Inkareich. „Der Goldschatz der Inka“ zeigt ein Lama, das Opfergaben aus Gold nachempfunden ist, sowie ein weinender Sonnengott. Eine Wand mit Ornamenten verweist auf die Coricancha, den „Goldenen Tempel“. Die Rückseite der Münze stellt einen Oréjon dar, der einen Inka-Adeligen repräsentiert.
Die Inka befahlen vom 13. bis zum 16. Jahrhundert über ein riesiges Reich in Südamerika. Sie sahen sich als Söhne der Götter und verehrten die Sonne. So errichteten sie etwa auch zahlreiche Tempel, um der Sonne zu huldigen. Der bekannteste Tempel ist die Coricancha im heutigen Peru, die leider der spanischen Eroberung zum Opfer fiel.
Im Inneren dieses Tempels fand sich eine Sonnenscheibe aus Gold. Denn Inka hielten das Edelmetall für die Tränen der Sonne. So hatte Gold für das Inkareich vor allem eine spirituelle Bedeutung, die sich in der Münze „Der Goldschatz der Inka“ wiederfindet.
Das Gold der Skythen
2022 begleitet die vierte Münze der Serie ein Nomadenvolk durch die eurasischen Steppen. „Das Gold der Skythen“ zeigt auf einer Seite einen skythischen Reiter, der in die Goldmünze galoppiert. Auf der anderen Seite ist ein Prunkstück aus späterer skythischer Zeit zu finden, das eine Tierkampfszene darstellt.
Die Skythen zogen als Reiternomaden vom 7. bis zum 3. Jahrhundert vor Christus durch die Steppen im heutigen Südrussland und der Ukraine. Wie die Münze zeigt, war das Leben der Skythen vor allem durch Tiere geprägt, die ihr Nomadenleben ermöglichten – und durch das kostbare Gold, das sie magisch anzog.
Von der Hochkultur der Skythen sind vor allem Grabstätten als Überlieferung geblieben, in denen sich ein wahrer Goldschatz findet: mit Goldblechen verzierte Totengewänder, Schleier und Hauben; aus dickem Goldblech gearbeitete Dolchgriffe und Köcher; Halsringe und Armreifen aus massivem Gold. Außerdem finden sich im Gold oft Tiermotive eingraviert, die auch als Vorlage für „Das Gold der Skythen“ dienen.
Das Goldene Indien
Die nächste Goldmünze der Serie begibt sich 2023 in „Das Goldene Indien“, wo das Edelmetall bis heute eine wichtige Rolle spielt. Die Münze wird von zwei hinduistischen Gottheiten geziert, denen wir uns gleich noch genauer widmen. Lakshmi offeriert dem Betrachter der Münze mehrere Goldstücke, darunter ist „Nishka“ in Sanskrit eingraviert, was eine kleine Scheibe aus Gold bedeutet. Auf der Rückseite ist Krishna in königlicher Sitzhaltung abgebildet.
In Indien ist Gold schon lange mit den hinduistischen Gottheiten verknüpft. Lakshmi ist die Göttin des Glücks und des Wohlstandes. Sie soll der Legende nach den Gott Vishnu als Gatten erwählt haben. Der dritte Tag des Diwali-Festes in Indien ist Lakshmi gewidmet, die Glück und Gold bringt – so auch mit der Goldmünze „Das Goldene Indien“.
Krishna wird als der achte Avatara von Vishnu verehrt. Ein Avatara bedeutet, dass sich ein göttlicher Aspekt in Form eines Menschen oder Tieres manifestiert – Krishna ist also eine Inkarnation des Göttlichen. Er wird als das Sinnbild der Übermenschlichkeit und des Höchsten verehrt.
Das Gold Chinas
Den Abschluss der „Magie des Goldes“ bildete 2024 „Das Gold Chinas“. Darauf findet sich ein Drache: Das Sinnbild des Kaisers, der im Vordergrund zu sehen ist. Auch das chinesische Zeichen für „Gold“ befindet sich auf dieser Seite der Münze. Die Rückseite ist nach dem vergoldeten „Medaillon mit fünfklauigem kaiserlichen Drachen in den Wolken“ gestaltet – einem Relikt aus der Periode Qianlong.
„Das Gold Chinas“ reist zurück in das Reich der Mitte in einer längst vergangenen Zeit. Und doch ist 2024 wieder das Jahr des Drachen. Der Drache „Long“ ist ein bedeutendes Symbol in China. Meist wird er mit dem Leib einer Schlange, den Schuppen eines Karpfens und dem Kopf eines Wasserbüffels mit Kinnbart dargestellt.
Dieser Drache stand für die Macht und die Verantwortung des Kaisers. Er hatte für eine reiche Ernte zu sorgen und holte sich dafür Unterstützung von Long, der Regen und Segen brachte. Die Goldmünze steht für diesen Reichtum und die spirituelle Bedeutung des Goldes im alten China.
Ihre 100-Euro-Münze finden
Einige dieser streng limitierten Goldmünzen haben den jeweiligen „Coin of the Year Award“ gewonnen. Jede von ihnen wiegt 15,55 Gramm, was etwa einer halben Unze entspricht. Das macht sie sowohl für Anleger als auch für Sammler zu einer guten Entscheidung. Die 100-Euro-Münze Ihrer Wahl – oder gleich die ganze Sammlung – können Sie in unserem Gold-Shop erwerben.
Was kostet eine 100-Euro-Münze aus Gold?
Wie viel eine 100-Euro-Münze kostet, hängt vom jeweiligen Feingewicht und dem aktuellen Goldkurs ab. So hat der Wiener Philharmoniker mit 1 Unze etwa den doppelten Wert der „Magie des Goldes“-Münzen, weil diese eine halbe Unze wiegen. Dazu kommt ein Aufpreis für die Herstellung.
Jedenfalls ist eine 100-Euro-Münze aus Gold keine 100 Euro wert – sondern deutlich mehr!
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