
Was sind echte Sammlermünzen wert?
Münzen zu sammeln, ist eine wirklich gute Idee. Denn gegenüber Briefmarken & Co haben Sammlermünzen einen großen Vorteil: Die Silber- und Goldmünzen werden aus wertvollen Edelmetallen gefertigt – und sie haben gleichzeitig einen Sammlerwert. Das unterscheidet sie auch von klassischen Anlagemünzen. Was Sammlermünzen wert sind und wie sich dieser Wert zusammensetzt, erfahren Sie hier.
Der Unterschied zwischen Anlagemünzen & Sammlermünzen
Münze ist nicht gleich Münze: Sammler und Anleger sollten auf unterschiedliche Merkmale achten, wenn sie Münzen aus Gold und Silber kaufen. Denn der Sammlerwert einer Münze ist nicht mit dem Investitionswert gleichzusetzen:
Wenn es Ihnen ums Investieren geht, sind Sie mit Anlagemünzen aus Gold am besten beraten. Vom Wiener Philharmoniker über den American Eagle bis zum Australian Nugget können Sie kaum etwas falsch machen, solange Sie beim seriösen Händler kaufen. Denn der Wert einer Anlagemünze wird vom aktuellen Goldpreis bestimmt. Aber wie setzt sich der Preis einer Sammlermünze zusammen?
Wie viel sind Sammlermünzen wert – und warum?
Der Wert einer Sammlermünze ist schwieriger zu bestimmen: Es geht eben nicht ausschließlich um das enthaltene Edelmetall, sondern auch um den Sammlerwert. Vereinfacht gesagt, wird der Wert der Sammlermünzen durch Angebot und Nachfrage bestimmt. Je geringer das Angebot und je höher die Nachfrage ist, umso mehr steigt auch der Wert. Geht man etwas mehr ins Detail, so lassen sich folgende Kriterien für den Wert einer Sammlermünze festhalten:
1. Die Münzprägung
Die Prägung verleiht einer Münze ihr Motiv, das sie von anderen Münzen unterscheidet. Bei Sammlermünzen sollte das Motiv einen gewissen Seltenheitswert haben. Dabei gibt es verschiedenste Prägungen, die Sammlerherzen höherschlagen lassen. Das gilt beispielsweise für die 50-Euro-Münzen aus 986er Gold, die Naturschätze der Alpen zeigen.
Beliebt sind auch Raritäten und Einzelstücke, die besonders schwer zu bekommen sind, wie die Goldmünze „50 Jahre Zweite Republik“ aus 1995. Das führt auch zum nächsten Kriterium für den Wert von Sammlermünzen.
2. Die Seltenheit
Der Wert einer Münze wird maßgeblich dadurch bestimmt, wie gängig oder selten sie ist. Eine limitierte Stückzahl sorgt normalerweise dafür, dass die Sammlermünze seltener ist. So gibt es jährliche Ausgaben besonderer Münzen, die beispielsweise 30.000-mal geprägt werden – drüber hinaus gibt es keine weiteren Münzen dieser Art. Je seltener eine Sammlermünze ist, desto höher kann der Wert eines Exemplars meist eingeschätzt werden.
3. Das Alter der Sammlermünze
Bei älteren Sammlermünzen kann sich die Seltenheit auch daraus ergeben, dass nur noch wenige Exemplare im Umlauf sind. Andere wurden vielleicht stark beschädigt, denn Gold ist weicher, als viele glauben. Oder sie wurden inzwischen eingeschmolzen und wiederverwertet. Eine alte und seltene Münze kann einen besonders hohen Wert haben – genau das macht den Charme einer Münzsammlung für viele Sammler aus.
4. Die historische Bedeutung
Das Alter einer Münze kann mit einer weiteren Eigenschaft wertvoller Sammlermünzen einhergehen: der historischen Bedeutung. Stammt eine Münze aus einer wichtigen Epoche oder steht symbolisch für einen historischen Moment, kann das ihren Wert steigern. Ein Beispiel dafür ist die Goldmünze „Franz Schubert“ aus 1997, anlässlich seines 200. Geburtstages.
5. Die Münzserie
Viele Sammlermünzen sind Teil einer Münzserie. Oft erscheinen diese jährlich, bis die Serie schließlich vollständig ist. Dabei gibt es meist ein übergeordnetes Thema, das die verschiedenen Prägungen verbindet. Das zeigen die folgenden Beispiele für Sammlermünzen aus Gold und Silber:
Sammlermünzen aus Silber
Hier gibt es beispielsweise verschiedene 10-Euro-Münzen aus den Serien „Mit der Sprache der Blume“, „Österreich aus Kinderhand“ sowie „Mit Kettenhemd und Schwertern“. Beliebt sind auch die besonderen 20-Euro-Münzen aus der Serie „Faszination Universum“.
Sammlermünzen aus Gold
Ein Beispiel für Münzserien aus Gold sind die 100-Euro-Münzen aus der Serie „Magie des Goldes“. Sie verkörpern die Bedeutung des Goldes in verschiedenen Hochkulturen – und haben damit auch einen besonderen symbolischen Wert.
6. Die Nachfrage nach der Sammlermünze
Das letzte Kriterium für den Wert einer Sammlermünze wird durch alle vorherigen Eigenschaften mitbestimmt: Je höher die Nachfrage nach einer Münze ist, umso mehr sind Sammler und andere Käufer bereit, dafür zu bezahlen. Damit steigt der Wert von Sammlermünzen also auch, wenn sie stärker nachgefragt werden.
Beim Kauf von Sammlermünzen lohnt es sich also, diese frühzeitig und vom seriösen Händler zu kaufen. So vermeiden Sie, dass wichtige Münzen für Ihre Sammlung bereits vergriffen sind – und der Preis damit deutlich höher ausfallen könnte, wenn sie aus zweiter Hand kaufen.
Sammlermünzen kaufen und verkaufen
Die sechs genannten Kriterien werden besonders wichtig, wenn Sie Sammlermünzen verkaufen wollen. Denn dann geht es darum, den bestmöglichen Preis für Ihre Münzsammlung zu bekommen. Lassen Sie sich von Experten beraten, bevor Sie Ihre Münzen verkaufen.
Von der Nachfrage vielleicht abgesehen, können Sie die Kriterien aber bereits beachten, wenn Sie Sammlermünzen kaufen. Wie hoch ist die Stückzahl und handelt es sich um eine Serie? Das hilft Ihnen, den zukünftigen Wert einzuschätzen. Jedenfalls sind Sie mit Goldmünzen und Silbermünzen gut beraten. Denn selbst, wenn der Sammlerwert nicht steigt wie erhofft, haben Sie wertvolle Edelmetalle erstanden.
Jetzt Sammlermünzen bestellen
In unserem Gold-Shop bieten wir eine Vielzahl beliebter Sammlermünzen an – von denen einige bereits fast ausverkauft sind. Sie können jetzt Ihre Chance nutzen und die Silber- und Goldmünzen bestellen, bevor sie vergriffen sind. So wird nicht nur Ihre Sammlung größer, sondern auch deren finanzieller Wert. Auch, wenn das für Sammler oft nur eine Nebensache ist.